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Lobklang
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Sakramente

Bußsakrament

Dieser Text ist eine Einladung! Eine Einladung an alle katholischen Christen, besonders aber an alle, die das Sakrament der Beichte länger nicht empfangen haben oder beim Gedanken daran gar Unbehagen verspüren.

Christus hat seiner Kirche die Sakramente hinterlassen, um auch heute noch allen Menschen ganz nahe sein zu können. Er hat sie uns geschenkt, um uns persönlich zu begegnen, uns zu heilen, zu stärken und mit seiner Gnade zu erfüllen. Das Besondere an der Beichte ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Sakramenten wie Taufe, Eheschließung oder Firmung, die festlichen Charakter haben, von vielen Menschen als eine Hürde empfunden wird, die es zu überwinden gilt, an die man sich vielleicht gar nicht mehr heranwagt oder schon einmal unangenehm darüber gestolpert ist. Ja, manchmal braucht es eine regelrechte "Anlaufzeit", bis wir uns dazu durchringen können, wir sollten darum beten!

Daher ist es ein Gebot der Kirche, mindestens einmal im Jahr die schweren Sünden, möglichst in der Zeit vor Ostern, zu beichten. Vielen Menschen ist das heute nicht mehr präsent oder sie setzen sich darüber hinweg. Diese Weisung soll jedoch keine Bevormundung darstellen, sondern helfen, dass wir nicht verlernen uns zu prüfen und - was noch wichtiger ist - unsere Verfehlungen vor uns selbst, vor Gott und unseren Mitmenschen zuzugeben, ja auszusprechen. Nur so kann die Versöhnung gelingen, die nicht nur für unser Leben und unsere persönliche Gottesbeziehung wichtig ist, sondern auch für die gesamte Kirche und unsere Gesellschaft. Dies ist der Grund, warum wir unsere Sünden nicht allein vor Gott bringen können, sondern den Priester brauchen, der stellvertretend für Christus das Bekenntnis unserer Sünden anhört und dann die Vergebung in der Lossprechung zusagen darf. Die vom Priester ausgesuchte Buße, meistens in Form eines Gebetes, dient zur Wiedergutmachung und soll uns in der Liebe zu Jesus wachsen lassen.

Voraussetzung für die Beichte ist es, seine Sünden zu bereuen. Sünden, die uns bewusst sind, belasten und je nach Ausbildung unseres Gewissens mehr oder weniger. Aber auch die Sünden, die uns nicht bewusst sind, können unser Leben verdunkeln und das Wirken Christi in uns behindern. Reue bezeichnet daher kein reines Gefühl, sondern ebenso den festen Entschluss, sich vom Bösen abzuwenden und gut sein zu wollen.

Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es unter Nr. 1458:
Das Bekenntnis der alltäglichen Fehler, der lässlichen Sünden, ist genaugenommen nicht notwendig, wird aber von der Kirche nachdrücklich empfohlen. Das regelmäßige Bekenntnis ist für uns eine Hilfe, unser Gewissen zu bilden, gegen unsere bösen Neigungen anzukämpfen, uns von Christus heilen zu lassen und im geistigen Leben zu wachsen. Wenn wir in diesem Sakrament öfter das Geschenk der Barmherzigkeit Gottes empfangen, wird es uns drängen, selbst barmherzig zu sein wie er.“

Diese Worte machen deutlich, wie viel Segen uns die Beichte bringen kann, auch wenn wir sie für nicht notwendig halten, weil wir uns keiner schweren Sünden bewusst sind.

Beichten kann man in unserer Gemeinde in unterschiedlichen Formen: Eine kurze Beichte zu den ausgewiesenen Zeiten, entweder im Beichtstuhl als traditionelle Ohrenbeichte oder im Beichtraum von Angesicht zu Angesicht. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit dem Priester einen Termin für ein längeres Beichtgespräch zu vereinbaren. Dabei können mit mehr Ruhe auch mögliche Ursachen, persönliche Lebensumstände und Situationen, in denen wir immer wieder zu Fall kommen, gemeinsam betrachtet, das Gewissen weiterentwickelt, ja persönliche Begleitung und Seelsorge erfahren werden.
Wer lange nicht gebeichtet hat oder unsicher ist, etwas falsch zu machen, ist herzlich eingeladen, sich neu anleiten und unterweisen zu lassen! Am Schriftenstand in unserer Kirche finden sich einige gute Bücher zur zusätzlichen Hilfe.

Beichte
Bonifatiuskapelle Fr., 17:15-17:50 Uhr
Bonifatiuskapelle Sa., 9:00-9:20 Uhr


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